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Bekanntmachungen vonDepartementen und andern Verwaltungsstellen des Bundes, # S T #

Wählbarkeit höherer Forstbeamten.

Zulassung zur forstlich-praktischen Prüfung.

Das eidgenössische Departement des Innern hat, gestützt auf Artikel 4 des Bundesratsbeschlusses vom 22. November 1919 über die Wählbarkeit höherer Forstbeamten, sowie auf das Ergebnis der an der Abteilung für Forstwirtschaft der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich abgelegten Schlussdiplomprüfung, Herrn Bauer, Stéphane, von Zürich zur forstlich-praktischen Prüfung zugelassen.

B e r n , den 24. Juli 1940.

Eidg. Departement des Innern.

2031

The Guardian Life Insurance Company of America.

(Guardian, Lebens-Versicherungs-Gesellschaft von Amerika.)

Das eidgenössische Justiz- und .Polizeidepartement hat am 17. Juli 1940 der Ernennung von Herrn Harry Giesker, von und in Zürich, Bleicherweg 72, zum Generalbevollmächtigten der Guardian Lebensversicherungs-Gesellschaft von Amerika, in New York, an Stelle des verstorbenen Ernst Giesker zugestimmt (Art. 47 ff. der Verordnung vom 11. September 1931 über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmungen).

(1.)

Bern, den 24. Juli 1940.

2032

Eidgenössisches Versicherungsamt.

Rekrutierung für das eidgenössische Grenzwachtkorps.

Die eidgenössische Oberzolldirektion wird auf das Frühjahr 1941 eine beschränkte Anzahl deutsch oder französisch sprechende Grenzwachtrekruten einstellen.

1. Als Bewerber kommen ledige Schweizerbürger mit gutem Leumund in Betracht, die nachstehende Bedingungen erfüllen: a. Alter: am 20. August 1940 das 20. Altersjahr zurückgelegt; am 15. März 1941 das 25. Altersjahr nicht übersehritten.

847 b. militärisch: Kekrutenschule bestanden; Einteilung im Auszug der Armee.

c. Schulbildung: gründliche Elementarschulbilduug; d. körperliche Eignung: kräftige, den Anforderungen des Grenzwachtdienstes entsprechende Konstitution; insbesondere wird verlangt: Körperlänge mindestens 168 cm (barfuss gemessen), Sehschärfe mindestens l : l (ohne Korrektur), normaler Farbensinn, normale Hörschärfe. Bewerber, die mit Plattfuss behaftet sind, können nicht berücksichtigt werden.

2. Bewerber haben ihre selbstverfasste, handschriftliche Anmeldung zu richten an das Grenzwachtkommando in

Für Bewerber mit Wohnsitz in den Kantonen

Basel:

Bern, Luzern, Unterwaiden, Solothurn, Basel, Aargau (mit Ausnahme der Bezirke Baden und Zurzach) ; Schaffhausen: Zürich, Uri, Schwyz, Glarus, Zug, Schaffhausen, Thurgau, Aargau (nur Bezirke Baden und Zurzach) ; Chur: Appenzell, St. Gallen, Graubünden (ausgenommen Bezirk Moësa); Lugano : Tessin, Graubünden (nur Bezkk Moësa) ; Lausanne: Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg; Genf: Genf.

3. Dem Anmeldeschreiben, welches über den bisherigen Lebens- und Bildungsgang ausführlich Aufschluss geben soll, sind beizufügen: a. Zeugnisse (Schulzeugnisse,- Zeugnisse von Lehrmeistern und Arbeitgebern) ; b. ein kurz vor der Anmeldung ausgestelltes Leumundszeugnis; c. Strafregisterauszug des eidgenössischen Zentralpolizeibureaus in Bern; d. Geburtsregisterauszug; e. Militärdienstbüchlein; /. ein ärztliches Zeugnis, durch welches nachgewiesen wird, dass die unter Ziffer l d ausgeführten Bedingungen erfüllt sind ; g. Angabe allfälliger Eeferenzen.

Schlusstermin für die Anmeldung: 20. August 1940.

Anmeldungen, die nach diesem Termin einlaufen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

4. Bewerber, die für die Anstellung in Frage kommen, haben sich einer pädagogischen Prüfung und einer sanitarischen Aufnahmeuntersuchung zu unterziehen.

Die pädagogische Prüfung richtet sich in ihren Anforderungen nach dem Lehrplan einer achtklassigen Elementarschule.

848 Das Bestehen der Prüfung gibt dem Bewerber noch keinen Anspruch auf Einberufung zum Grenzwachtdienst. Gegenüber Bewerbern, die durch vorzeitiges Verlassen ihrer bisherigen Stelle einen allfälligen Verdienstausfall erleiden, übernimmt die Zollverwaltung keine Verantwortung.

Bewerber, die durch den verwaltungsärztlichen Dienst nicht bedingungslos zur Anstellung empfohlen werden, kommen für eine Anstellung nicht in Frage.

Die Anstellung erfolgt vorerst probeweise als Grenzwachtrekrut für ein Jahr. Besoldung: Tagessold Fr. 7.70 bis Fr. 8.--, zurzeit abgebaut auf Fr. 7.84, bzw. 7.60, plus allfälliger Ortszuschlag.

Nähere Auskunft kann bei den Grenzwachtkommandos eingeholt werden (Bückporto beilegen).

Bern, den 81. Juli 1940.

2032

# S T #

Eidgenössische Oberzolldirektion.

Wettbewerb- und Stellenausschreibungen, sowie Anzeigen.

Die Bundeskanzlei hat eine V. Ausgabe (1987) der

Sammlung der Bundes- und Kantonsverfassungen herausgegeben.

Diese Sammlung (1211 Seiten in 8°) enthält: 1. Die Bundesverfassung mit den bis 81. Dezember 1987 erfolgten Abänderungen, samt einem geschichtlichen Überblick von Dr. E. von Waldkirch, Professor in Bern, und einem Sachregister. Der Text der Bundesverfassung, der geschichtliche Überblick und das Sachregister sind in den drei Amtssprachen veröffentlicht.

2. Die Kantonsverfassungen mit den bis 81. Dezember 1987 erfolgten Abänderungen, jede Verfassung mit einem geschichtlichen Überblick und einem Sachregister. Der Text der Verfassungen, der geschichtliche Überblick und das Sachregister sind in der amtlichen Sprache des betreffenden Kantons veröffentlicht. Für die Kantone Bern, Freiburg und Wallis sind sie in deutscher und französischer und für den Kanton Graubünden in deutscher und italienischer Sprache herausgegeben.

Der Preis der Sammlung betlägt: In Leinwand gebunden Fr. 7, broschiert Fr. 5 (nebst 60 Bp. Porto).

Postcheckkonto der Bundeskanzlei III 238 764 Drucksachenbureau der Bandeskanzlei.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Bekanntmachungen von Departementen und andern Verwaltungsstellen des Bundes.

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1940

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31

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31.07.1940

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