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I n s e r a t e.

Ausschreibung.

Mit Bezugnahme auf die vom Schweiz. Bundesrathe am 15. d. Mts.

erlassene Instruktion für die eidgenössische M u n i t i o n s k o n t r o l e werden hiemit die Stellen eines C h e f s der K o n t r o l e , mit jährlicher Besoldung von Fr. 3880, und zweier G e h i l f e n , mit jährlicher Besoldung von je Fr. 1800, zur freien Bewerbung ausgeschrieben.

Dabei wird darauf aufmerksam gemacht, daß nach Art. 2 der Instruktion der Chef oder einer der Gehülfen Chemiker sein soll.

Schweizerbürger, welche sich für eine dieser Steller, zu bewerben gedenken, haben ihre Anmeldungen schriftlich, unter Beigabe von Zeugnissen über Befähigung und Kenntniß der deutschen und französischen Sprache, der eidg. Militärkanzlei bis zum 15. Mai nächsthin einzureichen.

Bern, den 26. April 1873.

Eidg. Militärdepartement.

Conkurrenz-Au sschreibung für

ein Handbuch für Kanonier-Unteroffiziere und Kanoniere der schweizerischen Artillerie.

Das eidgenössische Militärdepartement beabsichtigt, behufs Erstellung eines Handbuches für Unteroffiziere und Kanoniere, den Weg der öffentlichen Conkurrenz-Ausschreibung zu wählen.

196 Dieses Handbuch soll in möglichst gedrängter Form und Sprache einen Auszug aus den derzeit bestehenden Keglementen, Vorschriften und Ordonnanzen bieten und in folgende Capitel zerfallen : 1. Grundzüge der Organisation der schweizerischen Armee, speziell der Artillerie. Bestand der taktischen Einheiten an Offizieren, Mannschaft und Pferden. Zweck und Organisation der Parks.

2. Innerer Dienst. Pflichten der verschiedenen Grade. Kriegsartikel.

3. Wachtdienst.

4. Soldatenschule.

5. Compagnieschule.

6. Kenntniß der Feuerwaffen und blanken Waffen. Zerlegen und zusammensetzen derselben und deren Unterhaltung. Besorgung des Lederzeugs.

7. Kenntniß der Geschützrohre, Laffeteu und übrigen Kriegsfuhrwerke, des Pulvers , der Geschoße und übrigen Munitionsgegenstände.

8. Ausrüstung der Laffeten und Kriegsfuhrwerke. Packung der Munition aller Art.

9. Schießtheorie. Behandlung der Geschütze vor, während und nach dem Feuern. Schußtafeln und Andeutungen über deren Gebrauch. Daten über Wirkung der Geschütze und Geschoße. Notiz über das Schätzen der Distanzen.

10. Bedienung der verschiedenen Geschütze, inclusive Lastenbewegungen und Herstellungsarbeiten. Parkdienst.

11. Zugsschule und Batterieschule.

12. Felddienst der Artillerie. Verhalten bei der Mobilmachung, auf dem Marsche, im Quartier und im Bivouak. Verhalten bei Eisenbahntransporten. Kurze Notiz über Gesehützplacirung und das Verhalten der Artillerie im Gefecht, namentlich hinsichtlich des Benehmens des Geschützchefs.

13. Kurzer Abriß des Batteriebaues, der Aufstellung und Bedienung der Geschütze in Verschanzungen.

14. Maße und Gewichte. Metrisches System. Réduction des schweizerischen Maßes und Gewichtes in metrisches.

Die Arbeiten sind nicht mit der Unterschrift des Verfassers zu versehen, sondern mit einem Motto.

Gleichzeitig wird der Name des Autors, welcher dem Motto entspricht, in einem versiegelten Briefe angegeben, der erst geöffnet wird, wenn die Ai'tillerie-Kommission die Arbeiten geprüft und sich geeinigt hat, welche derselben prämirt werden soll.

Die Arbeiten sollen in möglichst leserlicher Schrift geschrieben sein und Alles vermieden werden, woran der Verfasser erkannt werden könnte.

Zeichnungen in kleinem Maßstabe können zur Verdeutlichung des Textes beigegeben werden.

Für die von der Artillerie-Commission als preiswürdig erkannte Arbeit wird eine Prämie von Franken eintausend und zweihundert ausgesezt, oder

197 nach Gutfinden der Artillerie-Commission diese Summe eventuell auf die zwei besten der eingelieferten Arbeiten angemessen vertheilt.

Das Eintreffen der Arbeiten, welche an die Kanzlei des eidg. Militärdepartements zu richten sind, wird in der Artilleriezeitung bekannt gemacht, ebenso seiner Zeit die Entscheidung der Artillerie-Commission in Betreff der Prämirung der verschiedenen Arbeiten.

Als lezter Eingabetermin für diese Arbeiten gilt der iii. Dezember 1873.

B e r n , den 18. April 1873.

Das eidg. Militärdepartement : Welti.

Bekanntmachung.

Ein Dekret der portugiesischen Regierung vom 18. März 1873 erhöht den Zoll ad valorem auf die nach dem Königreich Portugal und den ihm zugehörigen Inseln eingeführten Waaren um l %, sowie denjenigen auf die von dort ausgeführten Artikel um 1/2 % Hievon sind in beiden Fällen ausgenommen: Tabak, Gold und silber roh oder verarbeitet, Perlen, Edelsteine und die in den durch die Handelsverträge genehmigten Tarifen verzeichneten Waaren.

B e r n , den 15. April 1873.

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Das Schweiz. Handels- und Zolldepartement.

Bundesblatt.Jahrg.XXV.Bd.II.

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Ausschreibung.

Die Stelle eines I. S e k r e t ä r s und B ü r e a u c h e f s des eidg. Militärdepartements wird hiemit zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

-Anmeldungen für diese mit jährlich Fr. 4600 besoldete Stelle sind bis spätestens den 30. April d. J. dem eidg. Militärdepartement einzureichen.

Bern, den 7.April 1873.

Das eidg. Militärdepartement.

Ediktalaufforderung.

G s

ladung zur HauptVerhandlung zugestellt werden kann ; widrigenfalls in Sachen so vorgegangen würde, als wenn jene Mittheilung erfolgt wäre, und das Hauptverfahren ohne weitere Mittheilung oder Vorladung an den Beklagten durchgeführt würde.

Der Instruktionsrichter: Messmer, Bundesrichter.

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Ausschreibung von erledigten Stellen.

(Die Bewerber müssen ihre Anmeldungen, welche s c h r i f t l i c h und p o r t o f r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein; ferner wird von ihnen gefordert, daß sie ihren N a m e n , und ausser dem Wohnorte auch den H e i m a t o r t deutlich angeben.)

"Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der Ernennung festgesezt. Nähere Auskunft ertheilt die für die Empfangnahme der Anmeldungen bezeichnete Amtstelle.

T e l e g r a p h i s t in S i l v a p l a n a (Graubünden). Jahresbesoldung Fr. 240, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 12. Mai 1873 bei der Telegraphen-Inspektion in Beilenz.

1) E i n n e h m e r der Nebenzollstätte B r i s s a g o. Jahresbesoldung bis auf Fr. 1600. Anmeldung bis zum 15. Mai 1873 bei der Zolldirektion in Lugano.

2) K o n d u k t e u r des Postkreises Bern. Anmeldung bis zum 9. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion Bern.

3) Post b u r e a u di en er iu G e n f . Anmeldung bis zum 9. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion Genf.

4) P o s t h a l t e r in C o r t a i l l o d (Neuenburg). Anmeldung bis zum 9. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion Neuenburg.

5) P o s t k o m m i s in W y l (St. Gallen). Anmeldung bis zum 9. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion St. Gallen).

6) P o s t a b l a g e h a l t e r und B r i e f t r ä g e r in Z i e f e n (Baselland). Anmeldung bis zum 9. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion Basel.

7) P o s t a b l a g e h a l t e r uud B r i e f t r ä g e r in St. A n t o i n e (Freiburg).

Anmeldung bis zum 9. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion Lausanne.

8) T e l e g r a p h i s t in Ber n. Jahres- \ besoldung nach Maßgabe des Bun.

desgesezes vom 29. Januar 1863 Anmeldung bis zum 12. Mai 1873 / bei der Telegraphen-Inspektion 9) T e l e g r a p h i s t in M e l c h n a u in Bern.

(Bern). Jahresbesoldung Fr. 120, nebst Depeschenprovision.

' 10) Telegraphist in M o r g i n s l Jahresbesoldung Fr. 120, nebst Wallis; Depeschenprovision. Anmeldung ' bis zum 12. Mai 1873 bei dor 11) T e l e g r a p h i s t m S a u b r a z Telegraphen-Inspektion in Lau(Waadt).

l Sann?.

-200 12) K r e i s p o s t a d j u n k t in Bern.

\ 13) P o s t h a l t e r und B r i e f t r ä g e r l Anmeldung bis zum 2. Mai 1873 in M ü n c h e n b u c h s e e (Bern).

bei der Kreispostdirektion Bern.

14) P o s t p a k e r in Bern.

J 15) P o s t h a l t e r und B r i e f t r ä g e r in A m b r i (Tessin). Anmeldung bis zum 2. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion Beilenz.

16) T e l e g r a p h i s t in D a v o s - P l a t z (Graubünden). Jahresbesoldung Fr. 240, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 5. Mai 1873 bei der Telegraphen-Inspektion in Bellenz.

17) T e l e g r a p h i s t in F e h r a l t o r f (Zürich). Jahresbesoldung Fr. 120, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 5. Mai 1873 bei der Telegraphen-Inspektion in Zürich.

18) W a g e n w a s c h e r in Y v e r d o n . Anmeldung bis zum 2. Mai 1873 bei der Kreispostdirektion Lausanne.

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29.04.1873

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195-200

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