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Botschaft über die Fertigstellung der kombinierten Anlage bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (METALERT II) vom 21. Dezember 1981

Frau Präsidentin, Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, Wir unterbreiten Ihnen Botschaft und Entwurf zu einem Bundesbeschluss über die Fertigstellung der kombinierten Anlage bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (METALERT II) mit dem Antrag auf Zustimmung.

Wir versichern Sie, Frau Präsidentin, Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, unserer vorzüglichen Hochachtung, 21. Dezember 1981

1981 -935

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Bundesblau. 134. Jahrg. Bd. l

Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Purgier Der Bundeskanzler: Buser

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Übersicht Wir unterbreiten Ihnen mit der vorliegenden Botschaft ein Kreditbegehren im Gesamtbetrag von 8,95 Millionen Franken für die Fertigstellung der kombinierten Anlage METALERT bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (SMA). Es handelt sich hier um: 7. den Ausbau des SMA-Geschosses «METEOR»; 2. Umbauten im bestehenden Gebäude der SMA; 3. Ergänzungs-Erschliessungen der PTT und des EWZ; 4. Zusätze zu METALERT (zusätzliche Schutzmassnahmen); 5. Video-Radio- Verbindung zum Bundesrat (VWRABU).

Mit dem Beschluss vom 6. März 1980 bewilligten die eidgenössischen Räte einen Kredit von 11,1 Millionen Franken für den Bau einer kombinierten Anlage bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt. Damals wurde in der Botschaft vom 15. August J979 (BBl 1979 // 961) unter «Finanzielle Auswirkungen» festgehalten, dass mit diesem Kredit nur der notwendige Raum für die neue Datenverarbeitungsanlage der SMA bereitgestellt werden könne; die Mittel für den Ausbau seien indessen mit einer besonderen Botschaft zu beantragen. Ebenfalls wurde erwähnt, dass die baulichen Schutzmassnahmen nach den damaligen Erkenntnissen getroffen wurden und dass sie gegebenenfalls neuen technischen Möglichkeiten angepasst werden müssten. Mit dem Bezug der Anlage METALERT werden mehrere Räume im bestehenden Gebäude für andere dringende Aufgaben der SMA frei; hier werden gewisse Umbauarbeiten nötig sein.

Bei der Planung der nationalen Alarmzentrale (NAZ) hat es sich als notwendig erwiesen, dass eine direkte Video-Radio-Verbindung zum Bundesrat eingerichtet wird. Das entsprechende Vorhaben beantragen wir Ihnen ebenfalls mit dieser Botschaft.

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Botschaft l 11

Allgemeiner Teil

Mit Botschaft vom 15. August 1979 über den Bau einer kombinierten Anlage bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (METALERT) (BB1 1979II 961) unterbreiteten wir Ihnen ein Kreditbegehren von 11,1 Millionen Franken für einen Erweiterungsbau auf dem Areal der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt. In diesem Gebäude werden - das Geschoss für die neue Datenverarbeitungsanlage der SMA im Rohbau erstellt, - eine nationale Alarmzentrale aufgebaut, - sowie Bedürfnisse des Eidgenössischen Militärdepartements erfüllt.

Am 13. Dezember 1979 stimmte der Nationalrat und am 6. März 1980 der Ständerat der Vorlage (BB1 19801 1207) zu. Mit den Bauarbeiten wurde im September 1980 begonnen; sie haben sich bisher im geplanten Rahmen abgewickelt. Es kann daher mit der fristgerechten Fertigstellung bis Ende 1983 gerechnet werden. Dies veranlasst uns, Ihnen im jetzigen Zeitpunkt eine Anschlussbotschaft zu unterbreiten, um die Vollendung der Anlage METALERT und des Umbaus des SMA-Gebäudes nahtlos sicherzustellen.

12 Wie in der Botschaft vom 15. August 1979 unter Ziffer 51 «Finanzielle Auswirkungen» ausgeführt wurde, soll der notwendige Kredit für den Ausbau des SMA-Geschosses «METEOR» sowie der dazugehörigen Infrastruktur (Klimaanlage, unterbrechungsfreie Stromversorgung und die Sicherheitseinrichtungen) in einer besonderen Vorlage beantragt werden.

Ebenfalls erwähnten wir, dass die baulichen Schutzmassnahmen auf den damaligen Erkenntnissen basierten. Die Detailprojektierung hat gezeigt, dass in diesem Bereiche seit 1979 wesentliche Fortschritte erzielt worden sind. Wir erachten es deshalb als unerlässlich, die Anlage METALERT nach dem heutigen Stand der Technik zu realisieren. In der vorliegenden Botschaft (METALERT II) sollen auch die hiefür notwendigen Mittel beantragt werden.

13 Im Zusammenhang mit der Schaffung von Schutzräumen für die Landesregierung musste für das Problem, wie der Bundesrat durch die nationale Alarmzentrale direkt informiert werden kann, eine Lösung gefunden werden. Es ist unbestritten, dass zur Verbreitung von Informationen bei einem Katastrophenereignis das Radio besonders geeignet ist. Entsprechende Massnahmen wurden getroffen.

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Indessen hat sich ergeben, dass es zweckmässig wäre, wenn neben dem Radio auch die Möglichkeiten des Fernsehens genutzt würden. Vor allem geht es darum, der Landesregierung Bildmaterial zur Information und als Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen.

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Besonderer Teil Ausbau des SMA-Geschosses «METEOR»

Wie wir bereits in der Botschaft METALERT vom 15. August 1979 erwähnt haben, wurde die heutige Datenverarbeitungsanlage der SMA im Jahre 1972 installiert und das automatische Datenverarbeitungssystem im Oktober 1975 abgenommen. Ende 1985 werden mehr als zehn Nutzungsjahre erreicht sein; eine Erneuerung wird notwendig. Das System ist im 24-Stunden-Betrieb eingesetzt, so dass die alte Anlage erst abgebrochen werden darf, wenn die neue betriebsbereit ist. Der geforderte nahtlose Übergang ist nur über eine Parallelbetriebsphase möglich; die bestehenden Räume des Rechenzentrums reichen dafür nicht aus.

Mit dem Bau der kombinierten Anlage bei der SMA (METALERT) haben die eidgenössischen Räte auch den Rohbau für das neue Rechenzentrum bewilligt.

Dieses Bauwerk befindet sich in der Ausführungsphase. Damit die neue EDVAnlage rechtzeitig für den Parallelbetrieb zur Verfügung steht, muss mit dem Ausbau des SMA-Geschosses «METEOR» im Jahre 1983 begonnen werden.

Auch mit dem neuen Datenverarbeitungssystem der SMA werden die Wetterinformationen für den Gebrauch des schweizerischen Wetterdienstes aufbereitet und der grosse Anfall von Daten des In- und Auslandes umfassend und rationell ausgenützt. Die bisherige Landeszentrale im festen Flugfernmeldenetz wird - im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt - ebenfalls in die neue Anlage einbezogen. Internationale Vereinbarungen verpflichten uns ferner, meteorologische Unterlagen zeitgerecht dem Flugwetterdienst zur Verfügung zu stellen, was nach wie vor nur durch eine Automatisierung möglich ist.

Als zusätzliche Aufgaben übernimmt das EDV-System die Speicherung von Wetterbeobachtungsdaten für die verschiedenen Bereiche der SMA (KJimadienst, Technische Meteorologie, Agrarmeteorologie, Luftreinhaltung usw.).

Aber auch für die Erstellung von meteorologischen Expertisen, für die Entwicklung neuer Prognosenmethoden und für Forschungsarbeiten ist die SMA auf umfangreiche Datenarchive angewiesen.

Die Spannweite dieser Aufgaben stellt mannigfache Anforderungen an das Rechensystem. Der 24-Stunden-Betrieb im Bereich der Flugsicherung und im Wetterdienst erfordert eine Absicherung der Stromversorgung, der Klimatisierung und der Fernmeldenetze ; dies verlangt entsprechende Anlagen.

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Umbauten im bestehenden Gebäude

Durch den Bezug der Anlage METALERT werden mehrere Räume im bestehenden Gebäude für dringende, seit langem anstehende Bedürfnisse der SMA frei: 156

Gèschoss

Bestehende Räume

m2

Bisherige Verwendung

Neue Verwendung

0

Schutzraum

48

Überwachungszentrale für Radioaktivität (UWZ)

Räumlichkeiten für die Betriebsschutzorganisation (BSO)

1

Garage, Gärtnermagazin

48

Garage für 2 PW, Materialmagazin

Materialmagazin für den Hausdienst

1

Klimaraum

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Klimaanlage für Rechenzentrum METEOR (bestehendes Gebäude)

Archivraum mit Compactus- Anlage

2

Computerraum

250

Rechenzentrum METEOR (bestehendes Gebäude)

Band- und Plattenlager Zusatzgeräteraum Benutzungsraum für Terminals 3 Büros

Die genannten Räume sollen neu wie folgt verwendet werden: Schulzraum Die SMA ist der Betriebsschutzpflicht unterstellt und verfügt über eine Betriebsschutzorganisation (BSO). Der für die BSO vorgesehene Schutzraum muss für diesen Zweck angepasst und eingerichtet werden.

Garage, Gärtnermagazin Der Güterumschlag der SMA wird von Jahr zu Jahr umfangreicher. Da ein entsprechender Lagerraum fehlt, müssen gegenwärtig ein- und ausgehende Güter im Korridor des ersten Geschosses gelagert werden. Dies führt immer wieder zu Engpässen; die Durchfahrt für Hubstapler und Transportwagen wird erschwert oder gar verunmöglicht. Durch die Zusammenlegung von Garage und Gärtnermagazin kann ein geeigneter Lagerraum geschaffen werden, der auch vom Standort her ideal ist.

Klimaraum Die Archive der SMA sind seit Jahren überfüllt. Mit verschiedenen, relativ kleinen, Provisorien konnten die letzten Platzreserven ausgeschöpft werden, allerdings auf Kosten der Systematik und Übersicht. Um die ständig zunehmende Datenflut bewältigen zu können, wurde ein Konzept zur Archivierung aller wichtigen meteorologischen Daten der Schweiz erarbeitet. Dieses sieht als eine

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der wesentlichen baulichen Massnahmen vor, dass ein grosser, zentraler Archivraurn mit Arbeitsplätzen für Betreuer und Benutzer geschaffen wird.

Computerraum Wenn die neue Rechenanlage «METEOR» im METALERT-Gebäude in Betrieb genommen ist, wird im Altbau ein Raum mit einer Grundfläche von rund 250 m2 frei. In diesem Raum soll ein zentrales Band- und Plattenlager eingerichtet werden, das die rasch anwachsende Menge der gespeicherten Daten aufnehmen kann. Ferner stehen Räume für Bildschirm-Terminals sowie für Zusatzgeräte (Locher, Lochkartenleser, Drucker usw.) zur Verfügung. Für die genannten Zwecke können die vorhandenen Einrichtungen sinnvoll weiterverwendet werden.

Auf der verbleibenden Fläche lassen sich Räume einrichten, die als Folge organisatorischer Umstellungen für die Sektion «Beobachtungsnetze», «Klimatologische Auswertung» und zu Ausbildungszwecken bereitgestellt werden müssen.

Damit sind die Raumbedürfnisse der SMA auf absehbare Zeit abgedeckt.

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Ergänzungs-Erschliessungen (PTT und EWZ)

Aus Sicherheitsgründen müssen die Telefonverbindungen zu zwei verschiedenen PTT-Zentralen geführt werden.

Für die Versorgung mit Hochspannungsstrom sind verstärkte ErschliessungsZuleitungen nötig.

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Zusätze zu METALERT

Neueste Erkenntnisse und die Detailbearbeitung erfordern aufwendigere EMPSchutzmassnahmen im Rohbau und Ausbau. Ein zweites Diesel-Notstromaggre: gat wird für die volle Betriebssicherheit (Redundanz) benötigt.

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Video-Radio-Verbindung zum Bundesrat (VIDRABU)

Damit der Bundesrat bei Katastrophensituationen sofort informiert werden kann und gegebenenfalls Überspielungen oder Einspielungen von direkten oder vorproduzierten Beiträgen aus der Alarmzentrale in ein bestimmtes Fernsehstudio oder in das Schweizerische Fernseh-Sender- und Umsetzemetz erfolgen können, sind die nachfolgenden Einrichtungen notwendig: - Einbau von Kabelkanälen für die technische Produktion von direkten oder vorproduzierten Femsehbeiträgen sowie der notwendigen internen Videoverbindungen. Anpassungen der Installationen in der kombinierten Anlage METALERT; - Verbesserung der Beleuchtung in zwei Räumen der kombinierten Anlage METALERT; 158

- Anschluss der Anlage METALERT an das PTT-Feraseh-Richtstrahlnetz, das seinerseits an die Erfordernisse der Anlage METALERT angepasst werden muss; - Bereitstellen der technischen Produktionsmittel.

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Projektbeschrieb

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Ausbau des SMA-Geschosses «METEOR»

Auf dem Areal der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt, südwestlich des bestehenden SMA-Gebäudekomplexes, wird das Gebäude für die kombinierte Anlage METALERT erstellt. Das oberste Geschoss, das SMA-Geschoss, soll so ausgebaut werden, dass darin das Datenverarbeitungssystem «METEOR» eingerichtet werden kann.

Im SMA-Geschoss sind das Rechenzentrum, der Kommandoraum mit Alarmstelle und kleinem Aufenthaltsraum, ein Büroraum und ein Lagerraum, je ein Raum für die Klimaanlage und unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie beim Eingang eine kleine Garderobe mit Toilettenräumen geplant. Ein Durchgang soll das bestehende SMA-Gebäude mit dem SMA-Geschoss «METEOR» verbinden.

Die notwendigen Arbeiten umfassen zur Hauptsache die Erstellung des Bauwerkes für die Rückkühler, die Fensterpartien und Gebäudeisolierung, die Elektro- und Sanitäranlagen, sowie den Innenausbau.

Von den Kosten für Betriebseinrichtungen fallen vor allem jene der unterbrechungsfreien Stromversorgung und der Klimaanlage ins Gewicht.

Die Abwärme des Rechenzentrums wird der Heizzentrale im bestehenden SMAGebäude, welcher METALERT angeschlossen wird, zugeführt; die Rückkühler werden nur noch für die Abwärme benötigt, die wirtschaftlich nicht nutzbar ist.

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Umbauten im bestehenden Gebäude

Nach Abschluss des Parallelbetriebes beider Datenverarbeitungsanlagen sollen die frei werdenden Räume umgebaut und den neuen Bedürfnissen angepasst werden.

Im Geschoss l werden in den Räumen der jetzigen Klimaanlage das Archiv und die Bibliothek eingerichtet, die unter anderem über eine Compactusanlage mit grosser Lagerkapazität verfügen werden. Der Raum muss isoliert werden, und neue Radiatoren sind an die Heizung anzuschliessen. Die alte Doppelgarage wird als Lagerraum verwendet. Im Geschoss 2 soll der Raum unterteilt werden, so dass zusätzliche Büros gewonnen werden. Der ehemalige Kommandoraum bleibt als Zusatzgeräteraum erhalten. Dieser sowie das Band- und Plattenarchiv werden klimatisiert. In den Büros sind neue Radiatoren zu installieren.

Der heutige Schutzraum (Geschoss 0), auf gleicher Höhe wie das SMA-Geschoss «METEOR», wird für die Betriebsschutzorganisation eingerichtet.

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Ergänzungs-Erschliessungen (PTT und EWZ)

Der aus Sicherheitsgründen notwendige Anschluss an eine zweite PTT-Zentrale auf Stadtgebiet verursacht umfangreiche Grabarbeiten und Kabelverbindungen.

Von der EWZ-Unterstation ist ein Hochspannungskabel zum Trafo-RaumMETALERT zu führen.

Diese Kostenstelle enthält auch alle Anpassungsarbeiten an der Umgebung sowie die Anschlussgebühren.

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Zusätze zu METALERT

Die EMP-Schutzmassnahmen, die nach heutigen Erkenntnissen aufwendiger als seinerzeit vorgesehen ausgeführt werden müssen, umfassen weitgehende Detailarbeiten an Metall- und Stahlbetonteilen, Türabschlüssen und Leitungseinführungen in die Schutzhülle.

Ein zweites Diesel-Notstromaggregat wird für die volle Betriebssicherheit (Redundanz) installiert.

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Video-Radio--Verbindung zum Bundesrat (VIDRABU)

Die baulichen Arbeiten für die Einrichtung des Studios umfassen Kabelkanäle, Anpassungen der Raumbeleuchtung, sowie Antennenbauten für den Anschluss an das PTT-Fernsehrichtstrahlnetz.

4

Kosten

Die Kosten sind auf 8,95 Millionen Franken veranschlagt. Sie setzen sich wie folgt zusammen: BKP

0 1 2 3 4 5 8 9

Fr.

Grundstück Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten Unvorhergesehenes Ausstattung und Apparate

Gesamtkosten Baukostenindex Stand 1.4. 1981: 127.0 Pkt.

(Basis 1.4. 1977: 100 Pkt.)

160

950 000 430 000 l 945 000 4 685 000 160 000 130 000 400 000 250 000 8 950 000

5 $1

Finanzielle und personelle Auswirkungen Finanzielle Auswirkungen

Wir verweisen auf die Zusammenfassung der Kosten unter Ziffer 4.

Überdies fallen, über mehrere Jahre verteilt, die Kosten für die Datenverarbeitung im Betrage von rund 15 Millionen Franken an. Diese Mittel werden zusätzlich im nächsten Finanzplan der EDMZ eingestellt und im Voranschlag des betreffenden Jahres als Verpflichtungskredit beantragt.

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Personelle Auswirkungen

Zur Bewältigung der mit METALERT zusammenhängenden Aufgaben wurde auf den I.Januar 1981 die Sektion Überwachungszentrale (UWZ) geschaffen, die bis zur Inbetriebnahme der Anlage im Jahre 1985 einen voraussichtlichen Personalbestand von neun Stellen aufweisen wird, die durch departementsinterne Verschiebungen zugeteilt werden.

Für die Wartung und den Unterhalt von METALERT (exklusive Anlagebereich der SMA) ist das Bundesamt für Militärflugplätze (BAMF) zuständig. Es sieht vor, für diese Zwecke eine besondere Dienststelle (l Mitarbeiter mit Stellvertreter) zu schaffen.

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Richtlinien der Regierungspolitik

Das Vorhaben ist im Finanzplan, der auf die Richtlinien der Regierungspolitik abgestimmt ist, enthalten.

6 61

Rechtliche Grundlagen

Wir beantragen den Kredit gestützt auf - Artikel l des Bundesgesetzes vom 27. Juni 1901 über die Schweizerische Meteorologische Zentralanstalt (SR 429.1'), und - Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung vom 9. September 1966 über die Alarmorganisation für den Fall erhöhter Radioaktivität (SR 732.32), die sich ihrerseits auf das Bundesgesetz vom 23. Dezember 1959 über die friedliche Verwendung der Atomenergie und den Strahlenschutz (SR 732.0), sowie auf Artikel 89 des Zivilschutzgesetzes vom 23. März 1962 (SR 520.7) gründet.

62 Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Bewilligung des nachgesuchten Kredites ergibt sich aus ihrer Befugnis nach Artikel 85 Ziffer 10 der Bundesverfassung. Sie ist im Sinne von Artikel 8 des Geschäftsverkehrsgesetzes (SR 171.11) in die Form eines einfachen Bundesbeschlusses zu kleiden, welcher nicht dem Gesetzesreferendum untersteht.

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Bundesbeschluss Entwurf über die Fertigstellung der kombinierten Anlage bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (METALERT II)

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 85 Ziffer 10 der Bundesverfassung, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 21. Dezember 1981 '>, beschliesst: Art. l

Für die Fertigstellung der kombinierten Anlage bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt nach der Botschaft vom 21. Dezember 1981 wird ein Objektkredit von 8,95 Millionen Franken bewilligt.

Art. 2

Dieser Beschluss ist nicht allgemeinverbindlich; er untersteht nicht dem Referendum.

') BB1 1982 I 153 162

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Botschaft über die Fertigstellung der kombinierten Anlage bei der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (MET ALERT II) vom 21. Dezember 1981

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1982

Année Anno Band

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Volume Volume Heft

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81.082

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

02.02.1982

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153-162

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